Previous month:
August 2007
Next month:
Oktober 2007

September 2007

Zukunftsbetrachtungen

Wenn jetzt plötzlich nicht nur eine Kneipe - sondern gleich mehrere das Total-Renovieren anfangen, liegt der Gedanke nahe, dass das mit dem 1. Januar zu tun hat. Und dass nach der Renovierung Hokuspokus ein Raum mehr, nämlich ein Raucherzimmer, vorhanden sein wird.

Was Sinn macht. Denn die Annahme, dass alles weitergeht wie gehabt - nur dass halt nicht mehr geraucht wird - halte ich für blauäugig. Wahrscheinlich wird es eher so sein, wie der Wirt eines Lieblingslokals prophezeit: Man geht zum Essen. Und dann wieder heim. Leicht naiv dagegen fand ich einen anderen Wirt, der meint: Draussen rauchen. Und auf den Einwand, ob er nicht schon genug Probleme mit der Nachbarschaft hätte, schaute er nur treudoof.

Wenn nämlich nach 23 Uhr draussen schankschluss ist. Was ist nach 23 Uhr mit den Rauchern, die mit anderen Rauchern draussen stehen und rauchen. Und trinken. Und reden. Damit liegt das nächste Problem buchstäblich auf der Straße.

Vielleicht wird aber auch einfach ein neuer Trend geboren - die private Einladung. Man empfängt wieder öfter Gäste. Eigentlich auch nicht schlecht.


Petition: Sonne zum Oktoberfest

Ja, was für ein Sauwetter. Womit für's erste eh klar ist - die Wiesn findet ohne mich statt. Ich bin ein ausschließlich Schön-Wetter-Wiesn-Gänger. Und wäre es so Altweibersommerhaft geblieben, dann hätte ich mich doch noch zu einer Mittagswiesn hinreissen lassen. Wobei das Nichtbesuchen des Oktoberfests das kleinste Problem ist. Ein schlechtes Wiesn-Wetter zieht erheblich weitere Kreise.

Schlechtes Wetter bedeutet nämlich: U-Bahn. Und jetzt hatte ich gestern mittag das Vergnügen eben jene benutzen zu müssen - noch dazu mit Umsteigen am Bahnhof und über Theresienwiese. - Montag! Mittag! Bei strahlendem Sonnenschein! - Ich will gar nicht wissen, wie's da am Spätnachmittag oder Abend zugeht. U-Bahn zur Wiesn-Zeit, besonders rund um den Hauptbahnhof ist absolute No-Go-Area.

Auto eh.

Drum geht eigentlich nur Rad. Mit dem man dann zur Wiesn-Zeit auch elegant an der Staatsoper vorfährt. Wobei du das mit dem elegant bei Regen vergessen kannst.

Also schränkt Regen beim Oktoberfest meine Beweglichkeit ein. Was irgendwie eine arbeitsreiche Phase oder zeitweiliges Auswandern in die kleine Stadt zur Folge hat. Was immerhin auch Menschen freuen würde.


Gebt's a Ruh, ihr Saukrippen!

Ja, es ist der Zeitpunkt gekommen, selbstkritisch zu sein und zuzugeben: Meine latent vorhandene Spießigkeit verbunden mit meiner weniger latenten Intoleranz hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Und das kam so...

Friedlich im Bett liegend und einschlafend drang es an mein Ohr: Wum. Wawum. Bong. Bong. Wum. Bässe. Techno. Und noch irgendwas anderes. Und wenn mich irgendwas nervös macht, ist es das, was, exakt seit dem Ende meiner Jugend, Musik genannt wird. Wum. Wawum. Fürchterlich. Kein Wunder, dass die alle Drogen nehmen, das hält man ja sonst nicht aus. An Einschlafen war nicht mehr zu denken. Wawum. Kurz die Lage scannen - ok über mir wohnt ein kleines Baby. Das gibt zwar nachts auch Geräusche von sich, aber die klingen anders. Und dass es die Stereoanlage aufdreht, weil Mama und Papa nicht daheim sind, unwahrscheinlich. Unter mir wohnt eine ganzheitliche Ökotante, von der hört man eh nie was. Neben mir, das ältere Paar schlummert grad seelig im Wiesnrausch. Im Haus ist es ruhig.

In meinem Schlafzimmer nicht. Wum. Wawum. Raus aus dem Bett. Ran ans Fenster. Und schau an - it's Partytime vor meinem Schlafzimmer. So ein paar Rotzlöffel kicken auf der Kreuzung und aus dem Auto kommt der Sound - Wum Wum Wum. Servus. Wo sind wir denn jetzt? Und ehe ich es mich versehe schlüpft der Geist meines Vaters in mich - und ich schimpf auf die Kreuzung runter. Wer bis jetzt von den Nachbarn noch geschlafen hat, ja, der ist jetzt wahrscheinlich auch wach.

Aber dafür kann ich jetzt schlafen. Denn es zeigt Wirkung mein Gezeter. "Entschuldigung", sagt der eine. Dann drehen sie die Musik ab. Zwei setzen sich in ihr nagelneues BMW-Cabrio. Zwei steigen in eine Q7. Und weg fahren sie. Wohin auch immer. A Ruh is. Ja wo samma denn?


Statt Karte...

Wie schön, dass das mit dem Wiesn-Wetter zum ersten Samstag doch jedes Jahr aufs neue klappt. Und dabei wollte ich vor ein paar Tagen in Sterzing (Regen, 9 Grad) schon wieder umdrehen beziehungsweise einfach links abbiegen...
P1010005

...obwohl der Jauchenpass auch nur bei schönem Wetter schön ist. Was, wenn wir ehrlich sind, für Südtirol an sich steht und Südtirol steht pars pro toto für Italien. Aber wenn's schön ist, dann ist's herrlich. Auch an Fleckerl, die als spießig verschrieen sind...
P1010014

...was sich aber auch ändert. Und so waren wir es nicht allein, die den Altersdurchschnitt gesenkt haben. Es waren sogar überraschend viele junge Menschen da. Und überraschend viele Italiener. Altes Flair und neue Designhotels. Die Mischung ist auf einem richtig guten Weg. Das Wetter ist schön, die Küche ist gut, der Wein eh. Nach drei Stunden ist man da - nach weiteren zwei erholt wie nach vier Tagen. Ja, das nenn ich perfekt.


Das Pferd flieht - ich auch

Es war das Lieblingsbuch meines Deutsch-LK-Lehrers. Und das, obwohl er noch gar nicht in der Midlife-Crisis war. Jedenfalls vom Alter her damals noch nicht. Dass er ernsthaft geglaubt hat, damit bei 18jährigen Mädchen punkten zu können, ist mir heute noch unbegreiflich. Jedenfalls hat er mir damit Martin Walser für immer madig gemacht - mit seinem fliehenden Pferd. Endgültig geschafft hat es Walser mit "Tod eines Kritikers", das ich dann tatsächlich noch gelesen habe, schließlich hat vor fünf Jahren alles und jeder darüber geredet.

Zurück zum "Fliehenden Pferd". Denn diesen Sommer kam die Diskussion eben auf jenes Buch - interessanterweise hatten es alle anwesenden Damen gelesen und alle entsetzlich gefunden. Und es gab die ein oder andere Empfehlung an den ein oder anderen anwesenden Lebensgefährten, schon ein paar Jahre älter, dem dieses Buch doch gefallen würde. Objektiv betrachtet nicht sehr schmeichelhaft. Und so ging das Gespräch dahin im allgemeinen und im besonderen bis nun Freundin M., die ein phänomenales Gedächtnis für Dinge hat, die nun auch schon 15 Jahre zurückliegen, die Sprache auf etwas spezielles brachte. Nämlich hätte sie sich, und wenn sie ehrlich sei würde sie es auch heute noch, gefragt bei der Lektüre dieses Buches, was denn "federn" sei. Darum ginge es nämlich an einer Stelle in aller Ausführlichkeit, aber eben nicht ausführlich genug. - Und nun erwarte sie von einer Runde sexuell aktiver Menschen eine Antwort.

Die blieben alle schuldig. Man überlegte noch, Herrn Walser selbst zu fragen. Vielleicht hätte M. ja auch unseren Lehrer fragen können. Vielleicht findet sich aber auch die Antwort auf die Frage in der Verfilmung, die am Donnerstag ins Kino kommt.


Betrachtungen einer Kinderlosen

Nun ist es ja so, dass kleine Kinder uns jung machen. Jedenfalls uns, die wir nicht jede Nacht aufstehen müssen, zum stillen, zum wickeln. Oder in den Folgejahren davon aufwachen, weil wir einen kleinen Zeh plötzlich im linken Nasenloch haben, der garantiert nicht uns selbst gehört. Abgesehen davon, dass bei den wenigsten Mittdreissigern eine solche Gelenkigkeit noch vorhanden wäre.

Wir finden Schilderungen es eher zum Brüllen komisch, wenn kleine Menschen einen ungeheuren Willen entwickeln und versuchen ihn durchzusetzen. Wir müssen sie ja auch nicht davon überzeugen, dass rosa Sommerkleidchen bei Novembermatsch keine gute Idee sind und Brokkoli viel besser schmeckt als Schokolade. Und Wandkunstwerke mit Wachsmalfarben finden wir erst in unserem eigenen Wohnzimmer nicht mehr lustig. Uns ist es auch nicht peinlich, wenn so ein kleiner Mensch papageienartig Schimpfwörter in die Welt hinauskräht, die wir ihm am besten auch noch selbst beigebracht haben. Mit kleinen Kindern können wir unseren Spieltrieb ausleben: Auf dem Spielplatz, beim Bolzen oder jetzt Weihnachten die alte Eisenbahn aufbauen. Oder in den Zoo oder Zirkus gehen und wieder einmal staunen. Ja, kleine Kinder sind klasse.

Aber kleine Kinder werden auch mal groß. Große Kinder sind auch klasse. Aber wenn man sich dabei erwischt, zu denken, dich hab ich drei Tage nach deiner Geburt im Arm gehalten. So klein. So peinlich. Das hat ja schon fast Großmutter-Niveau. Und dann, dann machen große Kinder einfach alt.


Kleine Sünden bestraft das Leben sofort

Hast du deine schwarze Röhrenjeans noch? War die Frage an E. Also nicht dass ich sie leihen wollte - ich habe nie und werde nie in dieses Monstrum hineinpassen. Es war eher ein Reflex. Staunend in der kleinen Stadt flanierend - und feststellend, dass alle, aber auch alle weiblichen Wesen die tiefsitzenden Hosen und kurzen Oberteile kurzerhand in die Altkleidersammlung gegeben haben und sich für den Herbst neu eingekleidet haben. Und wer bis jetzt daran gezweifelt hatte, die 80er sind nicht nur schwer im Kommen. Sie sind ganz schwer angesagt. Auch wenn man schwer ist, wie jene Boutique-Besitzerin, der ich am liebsten den den Gürtel eigenhändig abgenommen hätte. Und dann beschlossen habe, wer sich so kleidet, dem kann ich nichts abkaufen - sie würde mir alles verkaufen - egal ob es mir steht.

Mein Gott, war die unbequem. War denn auch die erste Reaktion von E. Und das Bekenntnis, dass jene Röhre nach einer Saison den Weg in die Altkleidersammlung gegangen war. Wie es spätestens nach Weihnachten einige andere auch gehen werden. Wer weiss, vielleicht kommt ja dann auch die Bundfaltenjeans wieder. Wenn wir schon bei modischen Absonderlichkeiten sind.

Also schüttelten wir uns ausgiebig über ehemalige und augenblickliche modische Fehlgriffe aus. Sie würde diesen Herbst eh keine Klamotten kaufen, stellte E. fest. Sie hätte die vorgeburtliche Größe 36 noch nicht wieder erreicht. Ob das dritte Kind nicht eine Kleidergröße mehr rechtfertige, wäre an dieser Stelle wohl die falsche Frage gewesen. Aber das nur am Rande.

Ich wiegte mich also in modischer Sicherheit. Bis zum Abend. Denn ob des kalten Wetters zog ich eine wärmende Strickjacke aus dem Kleiderschrank. Und begegnete an der Tür dem entsetzen Blick des Begleiters. Das sei jetzt aber nicht mein Ernst, dieses 80er Jahre Teil anzuziehen. Der Mann hat einfach keine Ahnung - eine graue Strickjacke mit Schalkragen. Modisch völlig up to date. Und er findet das in der Öffentlichkeit indiskutabel...


Es rieselt der Riesling die Kehle hinunter

Riesling2_2Es gibt Geschichten, die könnte man sich so gar nicht ausdenken. Wie diese Geschichte, die im übrigen mein Beitrag zur neuen Weinrallye, diesmal ausgerufen von Viva-Vino, ist.

Bio Riesling heisst das Thema. Damit habe ich ja eigentlich schon zwei Probleme. Zum gehört Riesling noch nicht so lange zu meinen bevorzugten Trauben. Ich hatte ihn irgendwann unter zu halbtrocken abgelegt und nicht mehr beachtet. Zum anderen kaufe ich meinen Wein nicht im Bioladen sondern grundsätzlich in der Weinhandlung meines Vertrauens, speziell Wein, den ich nicht kenne. Dann finde ich es nämlich schön, wenn die Weinhändlerin den Wein kennt und ich auch über mein geplantes Menü und den dazu passenden Wein philosophieren kann.

Und so ergab es sich letzten Winter. Gäste waren angesagt und im Zentrum des Menüs sollte Lachs stehen: Lachsfilet im Lauchbett.

Also ich, auf eine Empfehlung hoffend zum Weinladen. Und die Empfehlung lautete Riesling. Genauer: Riesling von Clement Klur. Meine Unsicherheit bemerkend, durfte ich auch vorab probieren. Ein Schluck, der überzeugt hat. Und überzeugt hat der Wein auch zum Essen und die Gäste. Frisch, fruchtig mineralisch - perfekt. Auch im übrigen zu Spargel oder auch einfach so.

Jetzt bin ich ja noch nicht bei Bio - erst bei Riesling. Aber der Bio-Aspekt ergab sich rein zufällig. Das Weingut Klur produziert nämich biodynamisch. Thema erfüllt. Und eine echte Empfehlung. Könnte ich mir jetzt auch zu Kürbis vorstellen.


Schwabing - Alt 68er & Italien

Herbstliches Sauwetter - Oktober ohne golden - dabei ist erst September und mein Lieblinsmonat tut so gar nichts dazu, mich wetterversöhnlich zu stimmen. In Gedanken schon bei Herbstaktivitäten gelandet - allerorten mutieren Blogs zu Rezept-Diskussions-Foren. Kochen ist nicht das schlechteste bei diesem Wetter. Leider macht es nicht mal Freude, auf den Markt zu gehen, um einzukaufen. Wäre auch ein guter Zeitpunkt, um das herbstliche Kulturprogramm zu starten. Und siehe da, die Münchner Theater ob staatlich, städtisch oder frei, sind alle noch in der Sommerpause. Was bleibt, ist nach Berlin zu fahren, da hat die Theatersaison schon lange wieder begonnen. Oder nach Italien, da ist wenigstens das Wetter besser.

Vor zwei Abenden hat's mich mal - nach langer Zeit - wieder ins Heppels verschlagen. Und weil wir grad da waren, haben wir auch Ettlichs Schwabingfilm angeschaut. Und wer nicht weiss, was er tun soll heute abend, dem empfehle ich dasselbe Programm. Genau das richtige für so einen verregneten kalten Abend.

Ansonsten werden an dieser Stelle gerne Reise- und Unterkunftstipps für Oberitalien angenommen...


Sommerküche

Zucchinitarte

Wir tun mal so, als ob noch Sommer wäre. Wir ignorieren, dass es draussen saukalt ist. Dass es regnet, die Sehnsucht nach einem bollernden Kamin aufkommt und die ersten wahrscheinlich heute die Heizung aufdrehen. Wir ignorieren, gestern abend auf dem Heimweg geschlottert zu haben und dann ganz schnell noch das Orangenbäumchen vor dem Tod durch Erfrieren gerettet zu haben - durch einen nächtlichen Umzug ins Winterquartier der Küche.

Für alle, die ignorieren, gibt es als Empfehlung eine Zucchini-Tarte. Man nehme einen einfachen salzigen Mübteig. Belege darauf eine Mischung aus Zwiebel, Zucchini und Schinken - alles vorher in der Pfanne gedünstet. Und verteile darauf eine Ei-Sahne-Käse-Mischung (Menge von allem nach Geschmack). Dazu passt auch dieser Rotling ganz hervorragend.

Dieser Beitrag dient der mentalen Vorbereitung zur nächsten Runde der Weinrallye.


Sommerloch-Stöckchen

Auch wenn ich meistens sage - ich bin doch kein Hund, was das Apportieren betrifft, Lesestöckchen werden gefangen - geworfen vom Statiker aus dem Glockenbachviertel...

Ich lese gerade:
Ich lese ja gerne "passend" - jede Jahreszeit hat ihre Bücher - jede Reise. Und weil ich in Salzburg nicht zum Lesen gekommen bin und vergangene Woche auch nicht wirklich zum puren Vergnügen ist es heute noch Thomas Bernhard "Der Untergeher" und dann mal wieder ein Krimi, nämlich von Wolf Haas "Silentium!".

Drei Bücher, die mich immer wieder faszinieren:
Immer wieder? - Es gibt doch so viele Bücher auf der Welt... Ok, drei, die mich zu der Zeit als ich sie las, sehr faszinierten: Zu mittelfrühen Jugendzeiten "Demian" von Hesse, etwas später so mit 17 oder 18 "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Kundera und nochmal etwas später "Malina" von Bachmann. - Also die ersten beiden schon sehr mainstreamig... Und speziell Hesse glaube ich nicht, dass ich damit heute noch etwas anfangen könnte.

Ach, eines fällt mir doch noch ein zu immer wieder: Feuchtwanger "Erfolg". Lesen!!

Ein Buch, das ich ausdrücklich nicht empfehle:
Der letzte Griff ins ... war für mich "Die Habenichtse" von Katharina Hacker. Hat letztes Jahr den Deutschen Buchpreis gewonnen - war eine wärmste Empfehlung. Ich fand's nur unerträglich.

Drei Autoren, die ich für preiswürdig halte (unabhängig von evtl. tatsächlich erfolgten Preisverleihungen):
Ich und Preiskommitees haben ja in der Regel unterschiedliche Ansichten (siehe die Habenichtse) und je moderner und deutscher der Preis um so mehr ein Signal, dass ich das Buch wahrscheinlich nicht mag... Gehen wir anders an die Frage ran. Nur dank dem Pulitzer-Preis habe ich Eugenides "Middlesex" gelesen - grandios! Nobelpreis: Thomas Mann für die "Buddenbrooks" - ja! Noch ein Preis, nämlich The National Book Award an Franzen für "Die Korrekturen" kann ich auch nur unterschreiben.

Mein Lieblingsgedicht:
Seit langem mal wieder Trakl gelesen - vielleicht wieder öfter Gedichte lesen... 

Ort und Stellung zum genußvollen Lesen:
Das schöne an Büchern - man kann sie überall hin mitnehmen. Auch gerne aufs Sofa oder den Liegestuhl...

Ernährung während des Lesens:
Wasser - Tee. Vielleicht mal ein Stück Schokolade oder einen Keks.

Diesen Bücherhappen biete ich an - Frau Kaltmamsell  und Frau Diener, wenn sie zwischen Zwetschgendatschi und Apfelkuchen in der Provinz zur Verdauungslektüre greift.