Das Wohnungs-Haus-Immobilien-Roulette dreht sich weiter und bietet immer wieder Stoff für Diskussionen, die zwischen Neid und Nie-im-Leben schwanken. So stellt man fest, dass die Ansprüche von Menschen, die man lange kennt und mit denen man viel Zeit verbracht hat, ganz unterschiedlich sind, was das eigene Zuhause betrifft. Was gut ist, denn so kommt man sich nicht in die Quere, aber doch erstaunlich, denn man meinte doch, eine gewisse Ähnlichkeit der Lebensentwürfe vor sich zu haben. Aber im Laufe der Jahre ändern sich ja Entwürfe und Prioriäten und Anschauungen. Eine der interessantesten Diskussionen, die sich daraus ergeben, ist die Wohnlagendiskussion.
Derartige Diskussionen haben mit den verschiedenen offiziellen und halboffiziellen Wohnatlanten Münchens wenig gemeinsam: denn obwohl es laut letzteren nur gute und beste Lagen in München gibt, sieht das nach individueller Sichtweise ganz anders aus. Ganz klar ist diese Sichtweise abhängig vom Grad der Familienplanung, vom persönlichen Ruhebedürfnis und von den eigenen Kochkünsten. Erstaunlicherweise hat noch niemand, das Vorhandensein geschweige denn die Qualität des nächsten Bäckers oder Konditors als Argument ins Feld geführt. Also ich finde das nicht unerheblich...
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