Normalerweise ist man ja genervt, wenn man zwei Stunden im Wartezimmer eines Arztes sitzt. Man bohrt in der Nase, schaut auf die Uhr, schaut die Mitwartenden an, blättert in Zeitschriften, schaut auf die Uhr, wippt mit dem Fuß, schreibt eine SMS, dass es nun doch nochmal später würde, schaut auf die Uhr... Wenn man aber davor in der Buchhandlung war und einen Glücksgriff getätigt hat, können zwei Stunden überraschend kurzweilig werden...
Nach zwei Stunden ist man nämlich schon mitten drin in Martin Suters "Ein perfekter Freund". Und kann es kaum erwarten, danach weiterzulesen. Spätestens am Abend auf dem Sofa - und ich verspreche, die Unterbrechung fällt schwer. Und Sie werden es auslesen wollen. Gleich. So ging es mir jedenfalls.
Der Schnappschuss ist also ein Wartezimmerbild. Wie aufregend.
Kommentiert von: T.M. | 17. Juni 09 um 10:12
Hmhm, soll ich das dann wohl auch mal lesen...? Hier sowieso grade große Offensive der Deutschsprachler, jetzt ist aber erst mal der Menasse dran.
Kommentiert von: cohu | 18. Juni 09 um 10:40