Man sollte seiner Buchhändlerin und seinen Lesern vertrauen... Aber ich wollte es ja wissen. Nein, "Der Teufel von Mailand" ist sicherlich nicht das stärkste Buch von Martin Suter. Zuerst dachte ich, vielleicht bin ich ja voreingenommen. Aber der Einstieg zieht sich einfach mal über ein Drittel des Buches hin. Dann geht's gewohnt straff und zackig über die nächsten 200 Seiten. Aber irgendwie, hm. Für meine Begriffe hat er sich ein bisschen verhoben mit dem Versuch, aus der Perspektive einer Frau heraus zu schreiben, das ist leider nicht glaubwürdig. Spaß macht es dennoch - weil sprachlich ist es mal wieder grandios.
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