Ja, ich muss mich korregieren. Das ist natürlich etwas, was ich nicht gern mache. Aber ich mache es, weil der guten Vollständigkeithalber...
Was jetzt nicht bedeutet, dass ich Kaufhäuser seit neuestem mag. Aber ich war mal wieder, und das nach definitiv über zehn Jahren, im ansässigen Kaufhaus in der kleinen Stadt. Ich musste etwas besorgen und hatte die Wahl, ins Auto zu steigen, ins Industriegebiet zu fahren oder aufs Radl und in die Innenstadt. Bei dieser Wahl gab's keine Qual.
Und nicht, dass das Geschäft nun heimelig wäre. Es hat etwas von quadratisch, praktisch. Und, ja, auch: gut. Ein hilfloser Blick genügte und die gerade vorbeifwuselnde Verkäuferin rief ein "ich schicke den Kollegen", der auch innerhalb von Sekunden auftauchte. Beratung top. Auch in der nächsten Abteilung, denn wenn ich schon mal da bin, kann ich es ja nicht lassen, weiter zu schauen. Vor allem, es gab jede Menge Verkäufer in jeder Abteilung - anders als bei den Häusern in München.
Ich hab bekommen, was ich wollte, innerhalb kürzester Zeit. Und ich gebe nun ganz offiziell zu: Ja, es wäre ein Verlust, wenn das Haus schließen würde. Denn dann bliebe tatsächlich nur der Weg ins Industriegebiet und da mag ja niemand einkaufen...
Wenn es denn in einem Kaufhaus so ist, dann ist es gut. Schöner wären aber nette Fachgeschäfte in einer guten Mischung in der Innenstadt. Wenn sie es schaffen gegen das Einkaufscenter vor der Stadt zu bestehen.
Hier Salzbur gibt es den Europark, einen Koloss von Einkaufscenter. Die Altstadtgeschäfte wettern dagegen. Nur: Schön und angenehm einkaufen kann man eher in der Innenstadt. Weniger Lärm, Luft, Flair und insgesamt nicht so stressig. Dass dann aber am Samstag manche Geschäfte schön mittags schließen finde ich ziemlich unggeschickt. Demnächst eröffnet dann auch noch ein riesen Outlet Center seine Pforten...
Kommentiert von: Christian | 14. Juli 09 um 09:16