Die Dunkelheit ist eine Drecksau. Eine widerwärtige gemeine. Hinterrücks nistet sie sich ein, in dein Leben. Macht sich breit. Nicht bereit es für die nächsten Monate wieder zu verlassen. Sie ist da, wenn du am Morgen aufstehst, sie ist da, wenn du vom Schreibtisch aufblickst und eigentlich der Tag noch so lang ist - doch die Nacht ist viel länger. Sie ist einfach da. Legt sich über dich wie eine Decke. Und ist doch kalt.
Du sehnst dich nach einem offenen Feuer, vor dem du sitzen würdest mit einem Buch in der Hand. Die Katze würde schnurren. Der Mann dich anlächeln, wenn du aufblickst. Die Dunkelheit würde dir nichts anhaben. Hoffst du, denn an Katze und Feuer allein kanns ja nicht liegen.
Doch so bist du ihr erst einmal ausgeliefert. Kannst dich höchstens mit ihr arrangieren. Sie nicht besiegen. Denn dann besiegt sie dich mit einem Lächeln im Gesicht.
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