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Februar 2010

Zum Greifen nah

Mei, da sind aber jede Menge Fahrdeppen unterwegs. Aber was willst an einem Tag erwarten, an dem der Flughafen mitten im Alpenpanorama liegt? - Auswärtige sind vom Anblick entrückt und vergessen das Fahren. Und die Münchner machen die Sitzheizung an und das Cabriodach auf und wundern sich, warum nicht jeder bei diesem Wetter so entspannt ist.

Münchner Föhn.

Was machen denn Menschen in anderen Städten, die keine Erklärungen für Fahrdeppen haben, für Kopfschmerzen und schlechten Schlaf? Mei, is halt Föhn. Dann setzen wir die Sonnenbrille auf, schon sieht man die Augenschatten nicht und setzen uns vors Café. Hauptsach die Sonne scheint. Perfekt.


Frau B. reformiert das Gesundheitssystem

Würde man mich fragen, aber mich fragt ja keiner, hätte ich schon lange als Lösung für das ganz offensichtliche Problem der gesetzlichen Krankenversicherung eine Kostentransparenz vorgeschlagen. Das ist sicher keine ultimative Lösung, aber hätte den anstehenden Kollaps möglicherweise verhindert. Was mir schon lange vorschwebte, war, wie bei privaten Kassen üblich, eine Rechung an den Patienten zur Einsicht.

Das hätte zwei Vorteile: Zum einen würde den Versicherten klar, was die Behandlungen kosten. Und es gibt noch genügend Menschen, die entweder hypochondrisch veranlagt oder ohne andere Hobbys sich gerne mal Spiegelungen aller Art unterziehen oder ähnliches. Vielleicht denke ich darüber auch mal anders, sollte ich ernsthaft erkranken und mir dann gesagt werden: Wären Sie mal rechtzeitig zum Arzt gegangen... Dennoch, das Wissen über Behandlungskosten würde auf der einen Seite eventuell unnötige Behandlungen dezimieren, auf der anderen Seite das Verständnis für Beiträge stärken.

Und es hätte noch einen weiteren Vorteil. Auf den bin ich aus aktuellem Anlass gekommen: Man würde wissen, was der Arzt bei der Krankenkasse abrechnet. Das weiß man ja normalerweise nicht. Und dann nehmen Sie mal so einen Zufall, wie in meinem Fall, dass in der Diskussion über eine fehlende Praxisgebühr und ein daraufbestehen, dass man diese tatsächlich nicht schuldig ist (Krankenkassen treiben die nicht gleich entrichteten Praxisgebühren ein), sich plötzlich herausstellt, dass der Zahnarzt statt einer Zahnreinigung (private Leistung - keine Praxisgebühr fällig) bei der Kasse eine Füllung in Rechnung gestellt hat.

Versehen? Schlamperei? Einzelfall?

Woher sollen wir Patienten wissen, was die Ärzte bei den Kassen so abrechnen? Wir wissen nur, dass Leistungen gekürzt werden und wir ständig zusätzlich eine Privatrechnung bekommen.

Also liebe Krankenkassen, auch an Sie gerichtet: ehe jetzt wieder Sonderbeiträge erhoben werden, versuchen Sie es doch mal mit Transparenz. Vielleicht ist damit mehr gewonnen. Allerdings nicht für betrügerische Ärzte, sollte es solche geben...


Auf kleiner Flamme

Nein, es ist nicht ganz gar geworden, das neue Buch von Martin Suter: "Der Koch" ist keine leichte Kost, er ist nämlich überwürzt. Da geht es um die Wirtschaftskrise, dann die Situation der Tamilen in der Schweiz und auf Sri Lanka, den Bürgerkrieg und Waffenverschieber, um Liebe (verbotener, gleichgeschlechtlicher und käuflicher), Sterneküchen und aphrodisierende Menüs. Und aus diesen Zutaten experimentiert Suter den Roman wie seine Hauptperson Maravan mit der Molekularküche. Das ganze wird weitgehend in Häppchen serviert, lauter Zwischengänge, bei denen wild zwischen den Handlungssträngen gesprungen wird, so dass man bei keiner Person nah bleibt. Köche mögen eine größere Freude an dem Buch haben - ich habe leider keinen Appetit bekommen.

Frau B. entdeckt die Stadtbibliothek

Eigentlich dachte ich schon lange, so geht es nicht mehr weiter. Bücher über Bücher in der Wohnung. Was eigentlich nichts schlimmes ist. Aber wenn der Platz regelmäßig ausgeht? Und dann wird aussortiert und weggegeben. Und es sind immer wieder diesselbe Art von Büchern, die weggegeben werden. Badewannenliteratur, wenngleich von mir nicht in der Badewanne gelesen. Weil ich dusche und dabei lese ich nicht. Also die sogenannte leichte Lektüre, einmal gelesen und gut. Woher damit? Wohin damit? Und will ich alles immer wirklich kaufen?

Als Kind und als Jugendliche war ich Stammgast in allen verfügbaren Büchereien. Von der Gemeindebibliothek bis zur Stadtbücherei. Und hab dennoch jede Menge Taschengeld für Bücher ausgegeben. Denn "Hanni und Nanni" und "Billy und Zottel" und natürlich "Nesthäkchen" und wie die ganzen Jungmädchenreihen heißen, musste man natürlich selbst besitzen. Aber die "???" hab ich ausschließlich ausgeliehen und "Vom Winde verweht" ebenfalls.

Irgendwann beschränkte sich das Ausleihen auf wissenschaftliche Werke und so ist es bis heute geblieben. Doch jetzt ist bei uns im Viertel die Stadtbücherei umgezogen. Hell, freundlich, großzügig vom Raum - und nach langen Jahren zog es mich magisch wieder hinein... Ich höre den Buchhändler meines Vertrauens schon weinen bei diesen Zeilen. Doch es werden genug Bücher übrigbleiben, die den unweigerlichen Zauber der neuen Seiten auf mich ausüben werden.

Dies ist ein Beitrag zum Thema "München für wenig Geld". Diesen, lieber Leser, bekommen Sie umsonst. Sie bekommen ihn nicht mit Werbung und ich bekomme dafür keinen Gutschein eines Bücherversendedienstes. So leicht lasse ich mich nämlich nicht kaufen. Und diese Seiten bleiben werbefrei. Es sei denn, ich entscheide, ein Produkt zu bewerben, doch dann aus Überzeugung und nicht gegen Geld.

Wobei: natürlich lasse ich mich kaufen. Ich verkaufe Texte gegen Geld. Das ist mein Beruf. Wenn Sie, liebe Chefredakteure, meine Dienste in Anspruch nehmen wollen - scheuen Sie nicht, mich zu kontaktieren. Sie bekommen meine Leistung und im Anschluss eine Rechnung mit Steuernummer. So wie es sich gehört.


Der bayerische Vielvölkerstaat

M. geht als Prinzessin. Als rosafarbene bayerische Prinzessin. Das Kindergartenfaschingsmotto heißt nämlich "Bayern". Dass dies weder die Kulturretter noch den CSU-Ortsverband auf den Plan gerufen hat, verwundert. Skandal! Da werden unsere traditionellen Wurzeln durch den Kakao gezogen! Aber ganz ehrlich, komisch ist das ja schon. Da bist du mitten in Bayern und dann wird Bayern zum Faschingsmotto. Was bedeutet, dass Dirndl und Lederhos'n nur noch Verkleidungen für Fasching oder zum Oktoberfest sind. Was wird denn da vermittelt? Auf der anderen Seite: es werden viele kleine bayerische Prinzessinnen da sein, bayerische Piraten und Ritter und Indianer. Wir sind doch ein buntes Völkchen wir Bayern.

Tolle Tage

Gestern am unsinnigen Donnerstag hat nur das Wetter Unsinn gemacht. Ich bin als Faschingskrapfen gegangen. Voller Puderzucker, der sich bei näherem Hinschauen als Nässe entpuppt hat. Vielleicht hätte ich mir auch noch aprikot farbene Bäckchen malen sollen, um den Marmeladenanschein zu wahren. Die einzige Schminke, die zu sehen war, war ein verlaufenes Make-up.

Aprops Faschingskrapfen: die Zeit läuft für den alljährlichen Content "best Krapfen" of the Saison. Und da gibt es in diesem Jahr überraschendes zu vermelden: Unangefochten an erster Stelle steht bis jetzt ein Krapfen aus der kleinen Stadt.


Nicht im Bücherschrank

Jetzt müsste man natürlich irgendwas schlaues zu Fräulein Hegemann sagen. Allerdings ist dazu schon soviel gesagt, dass man dabei aufpassen muss, nicht abzuschreiben... Ich hab's nicht gelesen und ich hab wenig Lust, es zu lesen. Denn die intellektuelle Verbal-W* einer 17jährigen interessiert mich nicht. Bei allem, was ich über das Buch gelesen habe, finde ich es geradezu logisch, dass sie zuerst einmal zum Liebling des Feulletions wurde: Pornographie in Wortungetüme verpackt, das ganze von einer Minderjährigen geschrieben - das bereitet alten Männern Lust. Hat sich dazu Alice Schwarzer eigentlich schon zu Wort gemeldet? Und auf noch ein paar Wortmeldungen wartet man vergeblich: Ich würde gerne wissen, was Airen dazu sagt.Und auch Wunderkindpapa ist verdächtig still. Und ich bin es jetzt auch wieder. Denn die ganze Diskussion gibt es bei Andrea Diener - hier und hier.

Update: The Winner of the Interview mit Airen ist die FAZ.


Ein grauer Tag

Das letzte Mal, dass ich mich zu Fasching verkleidet habe, war in der Kollegstufe. Das ist jetzt also 19 oder 20 Jahre her. Ich hatte ein Date am Unsinnigen Donnerstag und dachte, ich müsste diesem Tag doch irgendein Tribut zollen. Ich ließ also unter dem schwarzen Rock weiße Rüschen blitzen, zog Netzstrümpfe an und schwang mir, glaube ich, irgendein Tuch um die Schultern. Dazu griff ich etwas tiefer als sonst in die Farbkiste, was mein Gesicht betraf - und kam mir unglaublich verkleidet vor. Im Nachhinein betrachtet wundert es mich nicht, dass meine Verkleidung nicht als solche erkannt wurde.

Danach habe ich aufgehört, mich zu verkleiden. Ver-Kleiden. In eine andere Rolle schlüpfen. Mein Kleiderschrank gibt eine ganze Spannbreite von Rollen her. Von der uralten, völlig zerschlissenen Hilly-Billy-Lederjacke bis zum Dirndl. Ich kleide mich. Je nach Anlass, je nach Stimmung. Verkleiden hat bis heute etwas von Unwohl fühlen in seiner Haut.

Aber vielleicht. Vielleicht sollte ich Ringelstrümpfe anziehen, mir Zöpfe flechten und Sommersprossen malen. Nach Takatukaland fahren und dem Winter eine lange Nase drehen.


Wieviel ZDF steckt in mir?

Die 100 liebsten Bücher der Deutschen hat das ZDF mal gesucht. Und nachdem Frau Kaltmamsell eine beeindruckende Leseliste vorgelegt hat und ich Bücherlisten nicht liegen lassen kann... Hier die 100 Lieblingsbücher der ZDF-Zuschauer - quasi als kommentierte Ausgabe. Was ich gelesen habe, ist gefettet.

  1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien  - Ich wusste schon, dass man Bücher nicht zu Ende lesen muss – bin aber erstaunlich weit gekommen. 
  2. Die Bibel – komplett sicherlich bis heute nicht
  3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
  4. Das Parfum, Patrick Süskind – war ja wohl irgendwann Pflicht
  5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry – das mit dem Herzen sehen hat sich durch das ständige zitiert werden leider etwas ausgewaschen. Schade eigentlich
  6. Buddenbrooks, Thomas Mann – eines meiner liebsten
  7. Der Medicus, Noah Gordon – ich schäm mich ja schon
  8. Der Alchimist, Paulo Coelho
  9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling – ich hab sie alle gelesen
  10. Die Päpstin, Donna W. Cross – ich schäm mich immer noch
  11. Tintenherz, Cornelia Funke – mit 12 wäre ich begeistert gewesen
  12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
  13. Das Geisterhaus, Isabel Allende – ich glaube nicht, dass ich es verstanden habe damals.
  14. Der Vorleser, Bernhard Schlink – erst im vergangenen Jahr
  15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe – Mephisto rules!
  16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón – ja. Seufz. Schön.
  17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
  18. Der Name der Rose, Umberto Eco – hat die Metahandlung tatsächlich jemand kapiert?
  19. Illuminati, Dan Brown – ich schäm mich wieder.
  20. Effi Briest, Theodor Fontane – mit 16 als Schullektüre entsetzlich, einige Jahre später grandios.
  21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling – siehe oben.
  22. Der Zauberberg, Thomas Mann – ich war 17 und hab mich ja so was von intellektuell gehalten...
  23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell – Stadtbücherei.
  24. Siddharta, Hermann Hesse – waren wir nicht alle irgendwann Hesse?
  25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
  26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende – logisch oder?
  27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
  28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
  29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse – hat uns in der Pubertät tief bewegt oder? Aber wo ist „Demian“?
  30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley – hach.
  31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
  32. Die Glut, Sándor Márai
  33. Homo faber, Max Frisch – die Bachmann steht natürlich nicht auf dieser Liste.
  34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny – was fanden nur alle an diesem Buch?
  35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera – hat mich nachhaltig beeindruckt. ja, ich war 17...
  36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
  37. Owen Meany, John Irving
  38. Sofies Welt, Jostein Gaarder – da konnte ich die Begeisterung der Welt nicht teilen
  39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams – und hier erst recht nicht
  40. Die Wand, Marlen Haushofer – Frau Haushofer ist irgendwann auch chic geworden, oder?
  41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving – hatte mal eine richtige Irving-Phase.
  42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
  43. Der Stechlin, Theodor Fontane – wie kommt dieses Buch auf diese Liste? Ich bin viermal daran gescheitert.
  44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse – wahrscheinlich der einzige Hesse, den ich heute noch lesen könnte.
  45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
  46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
  47. Der Laden, Erwin Strittmatter
  48. Die Blechtrommel, Günter Grass – immer noch ein Wahnsinns-Erster-Satz.
  49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
  50. Der Schwarm, Frank Schätzing
  51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
  52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling – siehe oben
  53. Momo, Michael Ende – ja ja die grauen Männer
  54. Jahrestage, Uwe Johnson
  55. Traumfänger, Marlo Morgan – räusper.
  56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger – musste man.
  57. Sakrileg, Dan Brown
  58. Krabat, Otfried Preußler – wo ist die Kleine Hexe???????
  59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren – als Kind war ich ja eher so brav wie Annika
  60. Wüstenblume, Waris Dirie
  61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
  62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
  63. Mittsommermord, Henning Mankell – ich wurde kein Wallender-Fan
  64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
  65. Das Hotel New Hampshire, John Irving – Bären mag ich. Und Wien.
  66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi – ich bewundere mich noch heute.
  67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse – ok, damit konnte ich schon damals wenig anfangen
  68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher - hat das die ZDF-Sonntagabend-Eigenproduktion reingeschmuggelt?
  69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling – s.o.
  70. Tagebuch, Anne Frank – was hab ich geheult.
  71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
  72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
  73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen – großartig.
  74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
  75. Was ich liebte, Siri Hustvedt – fürchterlich.
  76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
  77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
  78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
  79.  Winnetou, Karl May – ich hatte gerade lesen gelernt.
  80. Désirée, Annemarie Selinko
  81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
  82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving -
  83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
  84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
  85. 1984, George Orwell
  86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy – das ist jetzt nicht euer Ernst hier?
  87. Paula, Isabel Allende
  88. Solange du da bist, Marc Levy
  89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel – Stadtbücherei.
  90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho – Coelho ist für mich unerträglich
  91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
  92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
  93. Schachnovelle, Stefan Zweig – hat das irgendwer nicht in der Schule gelesen?
  94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
  95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi – ich hatte auch mal eine Russlandphase
  96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski – erstaunlich früh übrigens
  97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas – auch früh, weil im elterlichen Regal gefunden
  98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel – ja. Ist ja schon gut.
  99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
  100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood


Licht

Ist's zu Lichtmess hell und rein, wird's ein langer Winter sein.
Hm.
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Aber der Tag ist inzwischen eine Stunde heller. Ab jetzt geht es steil bergauf. Und wer noch irgendwo in der Wohnung vor sich hinwelkende Weihnachtssterne stehen hat. Es ist Zeit sie zu entsorgen und sich Frühlingsboten ins Haus zu holen. Oder eine Lilie heute. Denn Lichtmess ist natürlich auch ein vorchristliches Fest. Unter anderem ist es der Ehrentag der Juno Februata: Die jungfräuliche Mutter des Mars soll ihren Sohn mithilfe einer Lilie empfangen haben.

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Viele Bräuche gibt's zu Lichtmess. Und natürlich gibt es heute Pfannkuchen.