Was von der Woche übrig blieb
Münchner Realität

München wählt

Zuerst die Abendzeitung, jetzt der Münchner Merkur - schon die zweite Homestory über OB-Kandidat Dieter Reiter. Das muss man schon mögen, die Presse ins Wohnzimmer zu lassen, auch wenn da sicher nichts böses geschrieben wird. Immerhin kann man sich so gut positionieren - auch gegenüber dem jetzigen OB, den er ja beerben will. Eine Mietwohnung am Harras ist da sicherlich bodenständiger als ein Haus am Kaiserplatz. Dass man da erst hingezogen ist aus dem Eigenheim im Münchner Süden, um sich überhaupt als OB-Kandidat aufstellen lassen zu können, geschenkt.

Es gibt aber auch so Punkte, da gilt es aufzupassen, denn die können schnell zu einer Steilvorlage für die anderen Kandidaten werden. So erfahren wir zwar, dass Frau Reiter seit Herbst ihre Arbeitszeit reduziert hat, um ihren Mann im Wahlkampf zu unterstützen, der Dieter aber nach wie vor hauptberuflich Wirtschaftsreferent und nicht Wahlkämpfer ist. Was seine Mitbewerberin Sabine Nallinger auf Twitter zu einer Klarstellung veranlasst hat

Dann sind wir ja mal gespannt auf Frau Nallingers Homestory und auf den Besuch beim Schmid Sepp. - Ich les ja sowas tatsächlich gern.

Und während sich die einen mit den potentiellen Oberbürgermeistern beschäftigen, gibt es bei der Süddeutschen schon mal einen Abgesang auf den Amtsinhaber.

Kommentare

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Stadtneurotiker

Ich lese so etwas tatsächlich nicht, weil's mir wurscht ist, wie's bei Kandidatens im Wohnzimmer aussieht.

Frau Reiter hingegen ist eine sehr angenehme Person, wie ich auf der Straße feststellen durfte.

Felix

Die Nallingerin is schon sehr von sich und wie toll sie ist überzeugt.
Im Interview das ich kürzlich las war ihre Antwort auf die Frage, womit sie als OB-Kandidatin punktet "Ich habe schlicht das Zeug dazu. Als Stadtplanerin bringe ich ausreichend Fachkompetenz mit und als Mutter von zwei Töchtern kann ich bestens organisieren."

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