Die Schwierigkeiten eines Dates...
Pfingsten

Hundsdrecksblues reloaded

Der Söllner Hans ist scho lang nimmer in Schwabing spazieren gegangen. Aber ich bin mir sicher, auch wenn er heute nicht mehr in die Hundehaufen reinsteigen würde, er würde sich ebenso aufregen wie ich. Kreizkruzifix, Ihr depperten Hundebesitzer, wer hat Euch eigentlich ins Hirn geschissen? Da sammelt ihr die Kacke von Euren Kötern zwar brav auf - um dann die roten Sackerl in die Gegend zu schmeißen. Geht's eigentlich noch? Glaubt Ihr, das macht irgendwas besser? Die Stadtreinigung machts dann schon weg. Irgendwann mal.

Ich mein, ich geb ja zu, es ist nicht hilfreich, dass die Stadt München vor einigen Jahren beschlossen hat, alle Mülleimer abzubauen. Was dazu führt, dass halt die Leut ALLES irgendwohin werfen. Weil's wurscht is. Schmeißen die Leut ihren Dreck auch vor die eigene Haustür oder gehen sie dafür eine Straße weiter? Und schmeißt den Dreck doch bitte auch mal ein paar Stadträten oder Stadtteilpolitikern vor die Tür - vielleicht stellt auch jemand den Antrag, mal wieder einen Mülleimer aufzubauen.

Ernsthaft: beides geht nicht. Der Verzicht auf Mülleimer geht nicht - liebe Stadt München, Du findest doch Wien so toll. Lass Dir sagen, da gibt es an jeder Ecke einen Mülleimer. Mit Aschenbecher. Da ist es aufgeräumt - da schmeißt auch keiner seine Kippen auf die Straße.

Das ist aber keine Entschuldigung für Menschen, die ihr Zeug einfach wegwerfen. Das ist ein Verhalten, das ich nicht verstehe. Und am schlimmsten sind die roten Hundekackebeutel. Da bin ich kurz davor, wenn mal wieder fünf unten am Grünstreifen rumliegen, die einzusammeln, auf dem Balkon zu deponieren - und der oder die nächste, die ich dabei beobachte, dass sie die Scheiße ihres Köters verpackt entsorgen, bekommt genau so einen ans Hirn.

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