Dieses Wochenende...
Na dann, guten Morgen

Mein Name ist Bond, James Bond...

Zum Bilderrätsel gibt es von mir keine Lösung, ich lass das einfach mal so stehen... Es hat mich aber zu der Frage geführt: Wie wichtig sind uns eigentlich Namen? Da reagieren wir sehr empfindlich darauf, wenn uns jemand falsch schreibt oder anspricht. Weil eben dieser Name ein Teil von uns ist. Gleichzeitig ändern wir ihn auch einfach so - zum Beispiel wenn wir heiraten. Obwohl das ja eigentlich so auch nicht stimmt - einfach so geschieht das bei den wenigsten Frauen. Da wird hin und her überlegt, ob man seinen Namen und damit seine Identität einfach aufgeben kann. Nur weil man heiratet. Aber macht der Name tatsächlich die Identität aus? Bin ich ein anderer Mensch, weil ich einen anderen Namen angenommen habe? Oder werde ich vielmehr durch das Zusammenleben ein anderer Mensch? Denn das entscheidende ist zu sagen: Ich bin das jetzt. Und das schöne daran - es ist eine freie Entscheidung. Zum einen für den Menschen, zum anderen für einen neuen Namen, denn ich muss ja nicht.

Schlimm sind allerdings Namen, die man nicht mag, bei denen man das Gefühl hat, sie passen nicht. Auch wenn man sich anders nennt, es wird immer Dokumente geben, in denen der "richtige" Name drinsteht, der doch der falsche ist. Also ist der Name eben doch Teil unserer Identität und ein Pseudonym das Verschleiern, das Annehmen einer anderern Persönlichkeit, die aber vielleicht auch ein Teil von uns ist.

Ich jedenfalls, ich bin Helga, Helga Birnstiel.

Kommentare

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CB

... und darüber bin ich sehr froh! :-))

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