Es ist Lesezeit
Literarischer Charme oder Schmarrn?

LesezeitII

Ich liebe Bücher. Und finde es wunderbar durch Neuerscheinungen zu stöbern. Bücher sind entweder Klassiker oder sollen ganz frisch sein - quasi unverbraucht und ungelesen. Und dann bin ich Teil einer unbekannten Menge, die sich über ein neues teils langersehntes Buch freut und gemeinsam liest. Ich habe wenig Verständnis für Menschen, die aus Geiz sagen, sie kaufen kein Hard-Cover. Weil es aber Menschen gibt, die wegen Geldmangels auf Taschenbücher zurückgreifen - und weil einem auch trotz aller Liebe zu Neuerscheinungen immer wieder wunderbare Bücher durchrutschen (hat man es nach einem Jahr noch nicht gelesen - kann man tatsächlich warten. Ja, dann auch ich) - jetzt als Taschenbuch erschienen sind:

Alles ist erleuchtet
von  Jonathan  Safran Foer

Das grandiose Erstlingswerk des literarischen Shoutingstars. Eine Art Road-Book über die Suche nach der Vergangenheit und Gegenwart in der Ukraine.

Der Klang der Zeit
von Richard Powers

Wie klingt Zeit? Marian Anderson war eine der eindruckvollsten Sängerinnen ihrer Zeit. In den 30er-Jahren wurde die amerikanische Künstlerin in vielen europäischen Konzertsälen gefeiert, Dirigenten und Komponisten wie Sibelius oder Toscanini priesen ihre Stimme als Jahrhundertbegabung. In ihrer Heimat jedoch war die Bewunderung nicht so einhellig, denn Marian Anderson war schwarz. Ein großer Familienromans über die Geschichte der Musik, der
amerikanischen Gesellschaft und der Schwarzen – und die Geschichte der Zeit


Die Frau des Zeitreisenden
von Audrey Niffenegger

Die wunderbare Liebesgeschichte zwischen Clare und Henry. Sie trifft ihn, den sie schon immer gekannt hat mit 20. Da lernt er sie aber erst kennen. Denn Henry leidet am sogenannten „Chrono-Syndrom“, das ihn immer wieder durch die Zeit schickt. Und als wenn Liebe an sich nicht schon kompliziert genug wäre, treffen sich zwei, die nichts anderes wollen als ihre Gegenwart ständig in Vergangenheit und Zukunft.

Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone
von Mark Haddon

Supergute Tage sind es für Christopher Boone, wenn er fünf rote Autos sieht. Superschöne Lesestunden sind es, wenn man in seine sonderbare Welt eintaucht. Sie nimmt einen gefangen. Und einmal begonnen, kann man dieses grandiose Buch nicht mehr aus der Hand legen. Christopher ist 15 und Autist: komplizierte Gefühle sind für ihn verwirrend, Mathe und Physik dagegen strukturieren seine Welt. Doch plötzlich bricht das Leben der Erwachsenen mit seiner ganzen Unlogik über ihn herein.

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