Winterorakel
Die jetzt multiple Persönlichkeit des Horst S.

Für dich soll's rote Rosen regnen

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Natürlich lehne ich den Valentinstag ab. So wie das jede erwachsene Frau, die halbwegs bei Verstand ist, tut. Wenn sie nicht zufällig Amerikanerin ist. Blumen, Pralinen, Valentinsmenüs - das Merchandising läuft und alle wollen was vom Kuchen ab. Kommerzialisierte Romantik und alle fallen drauf rein. Zwangsweise, weil ja dadurch gesellschaftlicher Druck aufgebaut wird. Hätte der Valentinstag in unseren Teeniezeiten auch nur die geringste Bedeutung gehabt - natürlich hätten wir da einen "Liebensbeweis" erwartet. Und die Jungs, die heute unter Zugzwang sind, werden das in späteren Jahren auch verinnerlicht haben. Das nennt man Dressur. Aber ist erwartbare Romantik tatsächlich romantisch? Dieses Konzept ist äußerst fragil. Vor allem was ist Romantik? Herzchen und Sonnenuntergänge? - Das kann man auch unerträglichen Kitsch nennen. Also: Romantik ist doch eigentlich was sehr individuelles. Liebe ist etwas sehr individuelles. Nichts für die Schablone. Und ein Tag im Jahr ist viel zu wenig, um jemanden zu sagen, dass man ihn liebt.

Kommentare

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Susanne

Jetzt mal ganz förmlich Frau B., ich stimme Ihnen voll zu,ein mir aus dem Herzen sprechender Beitrag,wunderbar...und "Valentin"
erinnert mich irgendwie an...

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