Schenk mir einen grünen Luftballon
Lass uns miteinander reden*

Es ist Bergwetter

Fernbeziehungen sind nervig. Aus diversen Gründen. Allen voran natürlich: der Mensch, mit dem man Zeit verbringen möchte, ist nicht da. Man lebt mit dem Kalender und dem Versuch, das Optimum rauszuholen. Und natürlich mit der ständigen Frage der Mitmenschen: wie geht's Euch/Dir damit? Die natürlich nach tagesaktueller Verfassung grundsätzlich anders beantwortet wird. Jetzt gäbe es natürlich die Möglichkeit, München für eine Zeit "Auf Wiedersehen" zu sagen. Aber jetzt ganz abgesehen von persönlichen Bindungen - München auf Wiedersehen sagen? Wenn man einmal der Hassliebe zu München verfallen ist?

Aber München ist ja das eine. Analog zu "andere Mütter haben auch schöne Söhne" - es gibt auch andere schöne Städte. Vielleicht sogar schönere? Aber...! Was hilft denn schön, wenn keine Berge da sind? Schön ist ja auch die alte Heimat. Da ist es wirklich schön - solange man nicht drauf fixiert ist, dass man am Wochenende in die Berge fährt. Natürlich kann man das auch von dort aus noch, aber man kann es sich nicht im Zweifelsfall erst um 10 Uhr beim Morgenkaffee überlegen. Da steht man früher auf. - Das mit Spontanentscheidungen am Sonntag Vormittag und überhaupt das Ausschlafen und alles andere auch ist Typsache und ich geh jetzt auch nicht davon aus, dass mich jetzt jeder versteht.

Also wenn es jetzt nur um München ginge - dann hätte es in den letzten Jahren genug Punkte gegeben, an denen wir Good-bye gesagt hätten: Adios, war schön mit dir, jetzt schaun wir woanders mal wie es läuft. Aber diese Kombination von München und den Bergen. Jedes mal wieder: hach...

Und dann hat man sich irgendwann mit dem Kalender eingerichtet, der einem ja auch nicht Wochen im Vorlauf sagt, wie das Wetter so wird und stellt fest: Es ist Bergwetter. Und man ist nicht da.

Aber zumindest kann das Rheingau auch Herbst.

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Und für alle, die das sind: Gehen Sie in die Berge - zum Beispiel auf das Pürschlinghaus oder zum Wandern mit Karwendelblick.

 

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